Jahresbericht der Vertrauensfrau Nadine Wehmer

Mit Besonnenheit haben wir versucht stets die richtigen Entscheidungen zu treffen, dies kostete teilweise Kraft, Energie und Nerven und trotz teils hitziger Diskussionen war es wichtig, die Nächstenliebe nicht zu vernachlässigen.

Direkt nach Erntedank begannen die Planungen und die Organisation für die Advents- und Weihnachtszeit. Es sollte ein ganz anderes Weihnachten werden als wir es sonst kannten.

Da viele andere Gottesdienste und Gruppen leider noch nicht stattfinden konnten, hatten wir als Kirchenvorstand noch etwas mehr Zeit, uns auch anderen Themen zu widmen.

So wurde der Jugendraum nach dem entdeckten Schimmelbefall komplett ausgeräumt, die Treppen vor der Kirche erneuert und der Kirchturm von nicht mehr benötigten Gegenständen befreit.

Außerdem wurde vom Kirchgeld des vergangenen Jahres vor dem Gemeinderaum ein Fahrradständer installiert.

In den nächsten Wochen und Monaten soll außerdem im Dachboden über dem Kirchenschiff ein Laufsteg mit Geländer eingebaut werden, der neue Schaukasten in der Bahnhofstraße wird aufgestellt und an unserer Mietwohnung in der Ringstraße stehen aufgrund eines Mieterwechsels mehrere Renovierungsarbeiten an.

Auch stehen in der Landeskirche mit der Landesstellenplanung einige Änderungen ins Haus. Bei immer weniger Pfarrern und schrumpfenden Mitgliederzahlen muss genau überlegt werden, wo wie viele Pfarrer eingesetzt werden. Hier stehen wir im stetigen Austausch mit unserem Dekan Tobias Schäfer und werden auf eine wirklich tolle Art und Weise mit eingebunden, sodass wir nicht das Gefühl haben, dass Dinge über unseren Kopf hinweg entschieden werden.

Anfang Oktober konnten wir den Kinderbibeltag abhalten und wir hoffen sehr, dass es solche Treffen in Zukunft wieder öfter geben kann.

Leider mussten wir uns dieses Jahr aber auch von zwei Personen verabschieden, die sich viele Jahre mit viel Engagement und Freude in unser Kirchenleben eingebracht haben. Bereits im Februar verstarb Friedhelm Treiber, der viele Jahre im Kirchenchor mitsang, als Prädikant immer wieder Urlaubsvertretungen unserer Pfarrer übernahm und auch im Kirchenvorstand tätig war. Im September verstarb nach langer Krankheit Reinhold Ostermann, der ebenfalls viele Jahre als ehrenamtlicher Prädikant in unserer Gemeinde tätig war. Wir sind sehr dankbar für das langjährige Wirken und werden sie stets in Erinnerung behalten.

Zum Schluss möchte ich mich noch ganz herzlich bei unserem Chor bedanken, der in den letzten Jahren viele Gottesdienste mitgestaltet hat und am Erntedankgottesdienst seinen letzten Auftritt hatte. Blicken wir nun nach vorne und freuen uns, dass wir nach und nach unsere Kreise und Gruppen wieder starten können.